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Baltes Distinguished Research Achievement Award, vergeben von APA Division 20
  • 2014 Jutta Heckhausen
    Professor, Psychology & Social Behavior, School of Social Ecology, University of California – Irvine. Professor Jutta Heckhausens Forschungsschwerpunkt ist die Entwicklungspsychologie der Lebensspanne, Motivationspsychologie, Kontrollverhalten, psychologische Einflüsse auf die Gesundheit und Selbstregulation im Lebensverlauf. Ihre aktuellen Projekte untersuchen die Rolle des Individuums als aktiv Handelnde in bedeutenden Übergängen im Lebensverlauf und bei einschneidenden Lebensereignissen.
  • 2013 Roger Dixon
    Canada Research Chair in Cognition and Aging, Director of Alberta Cognitive Neuroscience, and Professor of Psychology at University of Alberta.
    Seit über dreißig Jahren trägt Dr. Roger Dixon grundlegendes theoretisches, methodologisches und empirisches Verständnis der Veränderungen im Erkenntnisvermögen innerhalb einer Person sowie im Vergleich von Personen während des Alterns bei. Als Mitbegründer und leitender Forscher der Victoria Longitudinal Study verfolgt Dr. Dixon zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen weiterhin bahnbrechende Studien zu Gesundheit, kognitiven Fähigkeiten, Lebensstil, Umwelt, biomedizinischen, physiologischen und sozial-affektiven Faktoren, die das menschliche Altern beeinflussen.
  • 2012 Suzanne Corkin
    Professor of Behavioral Neuroscience, Emerita at Massachusetts Institute of Technology (MIT). Dr. Suzanne Corkin ist seit langem nachhaltig engagiert in der Erforschung der biologischen Grundlagen des menschlichen Gedächtnissystems, der kognitiven und neuralen Charakteristik gesunden Alterns sowie der Naturgeschichte und Pathophysiologie von degenerativen Erkrankungen, z.B. Alzheimer und Parkinson.
  • 2011 Christopher Hertzog
    Professor of Psychology, Georgia Institute of Technology. Christopher Hertzog leistete tiefgreigfende und nachhaltige Beiträge zur Erforschung der Verhaltensentwicklung bei Erwachsenen. Zusammen mit Paul Baltes, John Horn, John Nesselroade und Karl W. Schaie trug er entscheidend zur Neuorientierung der Entwicklungspsychologie und Gerontologie auf die gesamte Lebensspanne bei. Seine Forschungsinteressen umfassen kognitive Psychologie, Entwicklungspsychologie und die Psychologie der Lebensspanne, darüber hinaus ist er herausragend in der multivariaten Methode. Gegenwärtig befasst sich Christopher Hertzog mit der altersbedingten Schwächung der fundamentalen Mechanismen von Kognition, Gedächtnis und Informationsverarbeitung und deren Bedeutung zum Verständnis eines ‚kognitiv erfolgreichen Alterns’. Von besonderem Interesse sind für ihn Metakognition und strategische Selbstregulierung, d.h. wie Menschen ihr Verhalten zur Verbesserung ihrer Leistung bei bestimmten Aufgaben kontrollieren und anpassen.
  • 2010 Arthur Wingfields
    Nancy Lurie Marks Professor of Neuroscience, Brandeis University.
    Director, Volen National Center for Complex Systems.
    Arthur Wingfields Forschungsinterssen umfassen die Interaktion zwischen sensorischem und kognitivem Wandel bei Sprachwahrnehmung und Gedächtnis, die genetischen Beiträge zu sensorischen und kognitiven Funktionen sowie die Wirkung von Sprechgeschwindigkeit und Komplexität des Inhalts auf Verstehen und Gedächtnis.

  • 2009 Sherry L. Willis
    Professorin für Human Development, Pennsylvania State University.
    Sherry Willis erforscht in der Lebensspannen-psychologie besonders die kognitive Entwicklung im mittleren Erwachsenenalter und das Altern. Sie ist Ko-Direktorin der Seattle Longitudinal Study und hat sich in den letzten Jahren besonders mit der Aufrechterhaltung von Alltagsfunktionen bei älteren Menschen befasst, unter anderem in klinischen Interventionsstudien.

  • 2008 David F. Hultsch
    Director, Centre on Aging, and Lansdowne Professor of Psychology, University of Victoria
    Dr. Hultsch erforscht die Entwicklung Erwachsener und alter Menschen. Er konzentrierte sich besonders auf den Kontext des Alterns. Wichtige Faktoren sind individuelle Unterschiede in altersbezogenen Veränderungen, Muster und Prädiktoren kognitiver Veränderungen, insbesondere des Gedächtnisses. Er war maßgeblich am Design und der Durchführung der berühmten Victoria Longitudinal Study beteiligt.

  • 2007 Leah Light
    Professorin für Psychologie, Pitzer College, Claremont, CA.
    Leah Light beschäftigt sich mit Kognition und Altern, insbesondere mit Gedächtnisfunktionen, die im Alter gut erhalten bleiben und solchen, die verloren gehen. Ihr jüngsten Arbeiten behandeln die Bildung neuer Assoziationen und ihre folgende Wiederaufrufung. Sie war unter anderem Präsidentin der APA Division 20 (Adult Development and Aging).
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Margret M. Baltes Doctoral Dissertation Award in the Psychology of Aging, vergeben von APA Division 20 (2001-2006)
  • 2006 Jochen Philipp Ziegelmann
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin, Abteilung Gesundheitspsychologie. Die Dissertation beschäftigte sich mit “Self-Regulation and Successful Aging: Adoption and Maintenance of Health Behaviors Across the Lifespan”. (Zusammenfassung) Gegenwärtig nimmt Jochen Ziegelmann dieses Thema wieder auf und widmet sich ihm im Rahmen des internationalen und multidisziplinären Forschungsprojektes “Fostering Lifelong Autonomy and Resources in Europe Behavior and Successful Aging (www.health-and-aging.de)”, als Teil des Föderprogrammes “Future Leaders of Ageing Research in Europe” des Bundesforschungsministeriums.

  • 2005 Colleen M. Parks
    University of California, Davis

  • 2004 Stuart W.S. MacDonald
    Ph.D., University of Victoria, British Columbia

  • 2003 Quinn Kennedy
    Arbeitete an der Stanford University.

  • 2002 Nina Knoll
    Heute Privatdozentin und Hochschulassistentin am Institut für Medizinische Psychologie, Zentrum für Human- und Gesundheitswissenschaften der Berliner Hochschulmedizin. Leitet die Arbeitsgruppe Krankheitsverarbeitung. Wurde an der Freien Universität Berlin promoviert über Coping as a personality process: How elderly patients deal with cataract surgery
    (Dissertation online http://www.diss.fu-berlin.de/2002/108/).

  • 2001 Mara Mather
    Associate Professor of Gerontology, Psychology and the Neuroscience Graduate Program, University of Southern California, Emotion & Cognition Lab.
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Margret-und-Paul-Baltes-Preis für hervorragende entwicklungspsychologische Dissertationen, vergeben von der DGPs
  • 2013 Myriam Sander
    In her dissertation, Ms. Sander uses behavioral and electrophysiological markers of capacity and selectivity to study lifespan age differences in working memory.
  • 2011 Co-Winners; Ina Schöllgen and Julia Dietrich
    In ihrer Dissertation stellt Frau Schöllgen die Frage, wie der sozio-ökonomische Status einer Person – also Bildung, Einkommen und Vermögen – die Gesundheit in der zweiten Lebenshälfte beeinflusst. Die Arbeit von Ina Schöllgen nähert sich dieser entwicklungspsychologisch hoch bedeutsamen Fragestellung auf originelle Weise und auf einem ausgezeichneten methodischen und theoretischen Niveau. Mit Daten des Deutschen Alterssurveys zeigt Ina Schöllgen, dass Statusunterschiede in der Gesundheit bei Menschen im mittleren und höheren Erwachsenenalter gleich stark ausgeprägt sind. In der Dissertation von Frau Dietrich geht es um die Auseinandersetzung junger Menschen mit der wichtigen Transition von der Schule zur weiterführenden Ausbildung aus der Perspektive der Selbstregulation. Ihre zentralen Untersuchungsfragen betreffen die berufsbezogene Exploration von Jugendlichen und ihr Zusammenspiel mit der elterlichen Unterstützung. Es wird geprüft, inwieweit die elterliche Unterstützung für die Transition adaptiv ist und wie sehr sie sich an die Entwicklung der Jugendlichen angepasst. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Arbeit ein sehr hohes methodisches Niveau besitzt, das zu theoretisch relevanten Aussagen über die Interaktion von elterlichen Erwartungen und beruflicher Exploration Jugendlicher führt und darüber hinaus hohe angewandte Relevanz besitzt.
  • 2009 Julia Karbach
    Erhält den Preis für ihre aufwändige Studie zum Training exekutiver Kontrollfunktionen mit unterschiedlichen Altersgruppen (Kinder, junge und ältere Erwachsene). Die Arbeit, die auf höchstem wissenschaftlichem Niveau durchgeführt wurde, leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis altersbedingter Veränderungen in der Trainierbarkeit exekutiver Kontrollfunktionen und zeigt die Möglichkeiten und Grenzen unterschiedlicher Trainingsvarianten auf. Somit sind die vorliegenden Befunde nicht nur von grundlagenwissenschaftlicher, sondern auch in hohem Maße von anwendungsbezogener Bedeutung.

  • 2007 Eva-Marie Kessler
    Mit der später preisgekrönten Arbeit zum „Intergenerationellen Potential: Psychologische Effekte der Interaktion zwischen älteren Menschen und Jugendlichen” (Zusammenfassung) wurde Eva-Marie Kessler an der International University Bremen (heute Jacobs University) promoviert und ist heute Postdoc Fellow an der Universität Mannheim.

  • 2003 Hedwig van Bakel
    Tilburg University
    Heute Assistant Professor an der Universität Tilburg, erhielt Hedwig van Bakel als Promovendin den Preis für ihre Arbeit über „Infants and their parents: development in a social context“. (Zusammenfassung)

  • 2001 Claudia Ruff
    Wurde an der TU Braunschweig promoviert mit einer Arbeit zum Erstspracherwerb von deutschen und italienischen Kindern (Zusammenfassung). Heute niedergelassene Kinder- und Jugendlichenpsychologin.

  • 2001 Susanne Völker
    Wurde an der Universität Osnabrück promoviert. Der Titel ihrer Arbeit lautet: Eine Analyse von Interaktionsmustern zwischen Mutter und Kind im dritten Lebensmonat: Die Bedeutung von Wärme und Kontingenz. (Zusammenfassung)

  • 2000 Jutta Kray
    Wurde an der Freien Universität Berlin promoviert und arbeitete als Doktorandin am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Heute ist sie Juniorprofessorin für Entwicklungspsychologie an der Universität des Saarlandes. Ihre Dissertation behandelte Adult age differences in task switching: Components, generalizability, and modifiability. (Zusammenfassung)
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Margret-Baltes-Jungwissenschaftler-Preis für verhaltens- und sozialwissenschaftliche Forschung, vergeben von der DGGG
  • 2014 Eva-Marie Kessler
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Abteilung für Psychologische Alternsforschung
    Psychologisches Institut der Universität Heidelberg
  • 2010 Daniel Zimprich
    Psychological Gerontology, Department of Psychology, University of Zurich
    PD Dr. Zimprich wurde für seine innovativen Beiträge zu longitudinaler Erforschung von Kognition, Lernen, Persönlichkeit und Gesundheitsverhalten im Alter ausgezeichnet. Er beschäftigt sich mit kognitivem Altern und Lernen, Methoden longitudinaler Forschung und subjektiven kognitiven Beschwerden im Alter.

  • 2006 Katja Werheid
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Klinische Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Forschungsarbeiten von Katja Werheid untersuchen den Einfluss von Emotionen auf das Gedächtnis im Alter und bei leichten altersassoziierten Gedächtnisstörungen sowie die neuropsychologische Rehabilitation letzterer.

  • 2004 Daniela Jopp´
    Heute Postdoctoral Fellow in Psychologie am Georgia Institute of Technology.

  • 2000 Mike Martin
    Mike Martin, heute Professor für Psychologie an der Universität Zürich, erhielt den Preis für seine Leistung, kognitiver Grundlagen-Längsschnittforschung und anwendungsorientierter gerontologischer Forschung im Bereich der Planungsleistung und des prospektiven Gedächtnisses auf hohem internationalem Niveau miteinander zu verbinden. Dies war beispielhaft, nicht nur angesichts des frühen Zeitpunktes seiner wissenschaftlichen Laufbahn.
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Margret M. and Paul B. Baltes Early Career Award in Social and Behavioral Gerontology, vergeben von der GSA
  • 2014 Corinna E. Löckenhoff
    Associate Professor in the Department of Human Development at Cornell University. Professor Löckenhoffs bahnbrechende Arbeiten untersuchen altersbezogenen Unterschiede in sozio-emotionalen Funktionen und deren Bedeutung für gesundheitsbezogene Entscheidungen und Ergebnisse. In letzter Zeit hat sie sich darauf konzentriert, Forschungsergebnisse aus Entscheidungsmustern in Laborversuchen in reale Situationen der Gesundheitsversorgung zu übertragen. Ihre Forschung hat bedeutende Implikationen für das Verständnis von Hindernissen für optimale Entscheidungen älterer Erwachsener und ihrer Angehörigen, die angesichts lebensbedrohender Krankheit vor  schwierigen Alternativen stehen. Die Überzeugung, dass die Grundlagen für gesundes Altern früh im Leben beginnen, ist ein treibender Grundgedanke in ihrer Arbeit im Sinne einer ganzheitlichen Sicht auf lebenslange Gesundheit. Ihr aktuelles Forschungsprogramm konzentriert sich auf die Bedeutung belastender Lebensereignisse, sozialer Beziehungen und die Balance von gegenwärtigem und zukünftigem Wohlbefinden.
  • 2013 Stuart MacDonald
    Associate Professor in the Department of Psychology at the University of Victoria. Professor Stuart MacDonald untersucht den kognitiven Alterungsprozess und frühe Identifikation von Personen mit besonderem Risiko für Abbau und Erkrankungen wie z.B. Alzheimer. Er ist seit langem Mitglied und jetzt co-principal investigator der Victoria Longitudinal Study (Kanada) und wirkt mit am Aging Research Center des Karolinska Instituts der Universität Stockholm. Er leitet außerdem die PREVENT-Studie an der Universität Victoria, die nach biologischen und Verhaltensanzeichen sucht, die auftreten bevor sich Symptome einer Alzheimer-Erkrankung zeigen.
  • 2012 Christiane Hoppmann
    Dr. Christiane Hoppmann ist zurzeit Assistenzprofessorin an der Fakultät für Psychologie der University of British Columbia. Sie leitet dort auch das Labor für Gesundheit und Entwicklung Erwachsener. Ihre Forschung verbindet Theorie auf höchstem Niveau mit neuesten Methoden auf den Gebieten der lebenslangen Entwicklung des Menschen und der Gesundheitspsychologie. Ihr anspruchsvoller Forschungsplan betrifft das Verständnis der proximalen und distalen Mechanismen, die soziale Zusammenhänge mit langfristigen Entwicklungsergebnissen verbinden.
  • 2011 Dennis Gerstorf
    Denis Gerstorf nahm im Juli 2011 einen Ruf an die Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Psychologie, als Professor für Entwicklungspsychologie an. Sein primäres forschingsinteresse gilt der Heterogenität und verschiedenartigen Entwicklung im hohen und höchsten Alter. Seine Studien haben gezeigt, dass einschneidende Lebensereignisse, wie Todesnähe, verbunden sind mit dauerhaften Veränderungen im subjektiven Wohlbefinden. Denis Gerstorf hat gezeigt, dass die Lebenszufriedenheit in Todesnähe rapide absinkt. Subjektives Wohlbefinden ist ebenso eine Quelle als auch ein Ergebnis erfolgreichen Alterns. Als Methode verwendet Gerstorf moderne multivariate Wachstumskurven-Modellierung.
  • 2010 Helene Hoi Lam FUNG
    Associate Professor, Abteilung Psychology, The Chinese University of Hong Kong.
    Fung Hauptforschungsinteresse ist die Untersuchung der Veränderung der Ziele Während des Erwachsenenlebens sowie Einfluss dieser auf soziale Beziehungen, emotionale Regulation und Kognition. Sie hat zur studie über Psychologie und Altern in Hong Kong bzw. in ganz China einen großen Beitrag geleistet. Zurzeit entwickelt Fung neue Instrumente und Forschungsdesigns für interkulturelle Vergleiche der Regulierung sozialer Beziehung und die zeitperpektive im Laufe der Lebenszeit von China, Europa und USA.

  • 2009 Derek M. Isaacowitz
    Professor für Psychologie, Brandeis University
    Derek Issacowitz’ Expertise liegt im Bereich Emotion und Altern. Seine Studien zeigen auf, wie emotionale Erfahrungen sich mit dem Alter wandeln und wie individuelle Unterschiede in Prädiktoren von Emotion, z.B. Optimismus, sich während des Erwachsenenalters ändern können.

  • 2008 Anthony D. Ong
    Gegenwärtig Assistant Professor of Human Development an der Cornell University und Direktor des Resilience and Lifespan Development Laboratory. Anthony Ong wurde in Entwicklungspsychologie an der University of Southern California promoviert und arbeitete danach an der University of Notre Dame. Er erforscht die sozio-emotionalen, kognitiven und kulturellen Ressourcen, die Menschen bei der Anpassung an schwierige Lebensumstände nutzen, wenn sie altern. Ein zentrales Ziel ist eszu verstehen, wie und warum Individuen in ihrer Anpassungsleistung stabil bleiben, sie wieder erlangen oder sogar verbessern angesichts von Widrigkeiten und Herausforderungen.

  • 2007 Lynn M. Martire
    Die Preisträgerin ist heute Associate Professor of Psychiatry sowie Associate Director of Gerontology an der University of Pittsburgh School of Medicine. Dr. Lynn Martires Forschung konzentriert sich auf den Einfluss von Familieninteraktionen auf Gesundheit und Wohlbefinden kranker älterer Erwachsener und den potentiell positiven Beitrag, den das Einbeziehen enger Familienmitglieder in psychologischen und verhaltensbezogenen Interventionen auf Krankheiten in der späten Lebensphase haben kann.

  • 2006 Julie Ann McMullin
    Associate Dean of Research in der faculty of Social Sciences und Associate Professor am Department of Sociology der University of Western Ontario. Julie McMullin ist eine internationale anerkannte Forscherin im Forschungsgebiet Altern und Lebensverlauf. Sie war Principal Investigator in einem multidisziplinären Projekt, das sich mit der alternden Erwerbsbevölkerung, der Verbreitung von Beschäftigung in informationstechnologischen Wirtschaftszweigen und Themen der „new economy“ in Kanada, USA, EU und Australien beschäftigte.

    Referenz: Understanding Social Inequality: Class, Age, Gender, Ethnicity, and Race in Canada (2004) Oxford University Press.

  • 2005 Kaarin Anstey
    Associate Professor und Director der Ageing Research Unit der Australian National University, die sie in 2004 gründete. Kaarin Ansteys Forschung ist einzigartig in ihrer methodologischen und theoretischen Verbindung von Psychologie, Verhaltenswissenschaft und Biomedizin und ihrer zugleich praktischen Bedeutung. Sie erforscht kognitives Altern, Stimmungen und Depressionen sowie die praktischen Verhaltensfolgen verschiedener Krankheiten und Funktionsstörungen, befasst sich mit Psychometrie und der Messung von Zeit. Sie hat in der Forschung einen Durchbruch bei der Modellierung von Zeit in einem der größten Samples von alten und sehr alten Erwachsenen erreicht.
    http://cmhr.anu.edu.au/ageing/

  • 2004 Brent J. Small
    Heute Associate Professor an der University of South Florida, sieht Brent Small seine Arbeit stark beeinflusst durch die Arbeiten von Margret und Paul Baltes, in deren Namen der Preis an ihn erging. Er erforscht Veränderungen in der kognitiven Leistung in der vorklinischen Phase der Alzheimer Krankheit. Diese Untersuchungen sind besonders bedeutsam, weil mit ihrem Ergebnis identifiziert werden könnte, wer ein besonders hohes Risiko trägt und prophylaktisch behandelt werden sollte.

  • 2003 Becca Levy
    Heute Associate Professor of Psychology an der Yale School of Public Health. Becca Levy untersucht psychosoziale Einflüsse auf das Altern. Sie analysiert, wie besonders die Wahrnehmung des Alterns durch älterer Individuen Kognition und Gesundheit im hohen Alter beeinflussen.

  • 2002 Hayden B. Bosworth
    Heute Associate Professor für Gesundheitspsychologie an der Duke University Medical School. Er untersuchte den Vorlauf schlechter Blutdruckkontrolle. Damit identifizierte er wichtige Merkmale von Patienten, die später Eckpfeiler eines theoretischen Modells zu Verhaltensweisen in selbstbestimmten Interventionen wurden. Auf der Grundlage dieser Daten wurde kürzlich eine vierjährige randomisierte klinische Studie abgeschlossen, die sowohl Patienten- als auch Versorgerintervention untersuchte. Patienten wurden von einer Krankenschwester nach erfolgter Behandlung telefonisch beraten, was die Blutdruckkontrolle um beträchtlich steigerte. (Zusammenfassung)

  • 2001 Manfred Diehl
    Heute Professor of Human Development and Family Studies; Director of the Center on Aging, Colorado State University. Mit dem Preis wurde seine Arbeit zu sozialer und emotionaler Entwicklung im Erwachsenenalter und Alter anerkannt. Manfred Diehl publizierte mehrere Artikel, in denen er erläuterte, dass ältere Erwachsene mit Stress und Konflikten in einer reiferen und effektiveren Weise umgehen als jüngere Erwachsene. Im Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung im Erwachsenenalter untersuchte er die Verbindung zwischen der Selbstdarstellung von Erwachsenen und Facetten des psychologischen Wohlbefindens mit Hilfe eines psychologischen Resourcenansatzes. In diesen Arbeiten spiegelt sich ganz besonders der Geist von Margret Baltes’ sozialgerontologischer Forschung, weil sie betonen, dass Individuen proaktiv, intentional und ausgerüstet mit Ressourcen im Alternsprozess verhalten. (Zusammenfassung)

  • 2000 Frieder Lang
    Heute Professor für Psychogerontologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Der Preis wurde von der GSA für Arbeiten zum Thema „Regulation of Social Relationships in Later Adulthood“ verliehen. (Summary)
    http://www.geronto.uni-erlangen.de/personen/lang.shtml (deutsch)
    http://www.geronto.uni-erlangen.org/personen/lang.shtml (english)

  • 1999 Karen L. Fingerman
    Associate Professor of developmental and family research at Purdue University, West Lafayette, IN.
    Associate Professor für Entwicklungs- und Familienforschung an der Purdue University, West Lafayette. Karen Fingermans Arbeit untersucht die Regulierung von Emotionen in zwischenmenschlichen Beziehungen. Karen Fingermans frühe Forschung untersuchte Beziehungsprobleme zwischen alternden Müttern und ihren erwachsenen Töchtern, auf der Grundlage von Selbst- und Partnerberichten sowie Beobachtungsdaten. Sie erforschte ebenfalls die Sorgen, Irritationen und Enttäuschungen von Großeltern bezüglich ihrer Enkel. Ihre jüngste Forschung konzentrierte sich auf Altersunterschiede in emotionaler Erfahrung mit Mitgliedern des sozialen Netzwerkes. Sie führte eine Studie von Urlaubskarten durch und eine Studie enger problematischer und ambivalenter Mitglieder sozialer Netzwerke.
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